Berlin, Leben

Fragen über Fragen

Nein, diesmal geht es nicht um Krebsfragen, sondern um Award-Fragen, denn ich habe einen „Liebster award“ bekommen

Liebster Award

von Katja im Kiez, die ich virtuell in Berlin kennen gelernt habe, echt jetzt 😉 Sie hat ganz tolle Tips und Berichte aus der Hauptstadt, lesenswert!!

Und Katja hat ihren Award von Ina Holub bekommen, von der ich noch nie im Leben gehört habe, woher auch, doch jetzt folge ich ihr, sie hat soooooo tolle Bilder und so einen geilen Style, ich bin hellauf begeistert!!

Doch nun zu meinem Award, ich muss Fragen beantworten, das tue ich jetzt:

  1. Wie sind eure Blogs entstanden?
    Älsö (kennt Ihr das? FemininSprech von … na? vom wem? richtig, von den Missfits!) ich blogge seit 2005, meine Freundin Beate Knappe hat mich dahin gebracht, sie war schon immer offen für die neuen Medien, naja, als Kommunikationsdesignerin soll das wohl so sein, jedenfalls hat sie mich mit Blogspot bekannt gemacht und dann habe ich es probiert und da ist der Blog Samate entstanden (mittlerweile auch auf WordPress), aber da bin ich nur noch selten, weil ich diesen Blog hier aufgemacht habe, als ich 2011 an Krebs erkrankte. Eigentlich wollte ich mit ihm meine Erkrankung verarbeiten, jetzt verarbeite ich einfach mein ganzes Leben damit 😛
  2. Gibt es andere Menschen/Blogger, die euch dazu besonders inspiriert haben?
    Oh, jetzt habe ich diese Frage oben schon beantwortet, aber das ist hoffentlich egal 😉
  3. Was war euer schönster Moment im Leben?
    Nun, da gibt es einige, aber so hollywoodmäßig sage ich mal, als ich meine erste große Liebe kennen lernte, da war ich 18 und der Himmel hing voller Geigen, ehrlich jetzt, VOL.LER Geigen, aber sowas von voll!! Ich schwebte nur noch über dem Boden, wirklich, SCHWE.BEN, ich war… irgendwie bescheuert und durchgeknallt und blöd, aber es war WUNDERWUNDERSCHÖN!! Hat nicht lange gehalten, naja, über zwei Jahre, in dem Alter lange, aber wir haben uns dann entliebt und das war auch glaube ich besser so 😉 für uns und die Welt und überhaupt 😉
  4. Welche drei Gegenstände sind euch besonders wichtig?
    Gegenstände, also tote Dinge? Hm, Bücher sind mir wichtig. Zählt ein Haus auch dazu? Dann sage ich mal mein Haus, wo ich aufgewachsen bin und noch drin wohne. Aber so ganz konkret drei Dinge? Ich mag vieles aber so richtig wichtig? Mein Herd, weil ich so gerne koche 😛 aber ich glaube, das ist nicht gemeint. Nein, ich mag zwar vieles um mich haben, aber so richtig wichtig? Sind mir eigentlich nur Menschen und meine Tiere. DIE sind mir allerdings sehr wichtig!!
  5. Was würdet ihr machen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
    Das hört sich jetzt blöd an, aber Geld spielt keine Rolle, also ich bin jetzt nicht reich oder so, aber ich habe was ich brauche, mehr brauche ich nicht. Wenn ich jetzt eine Zillione im Lotto gewinnen täte… äh… älsö… hm, ich weiß nicht, ich habe alles. Ich brauche nichts mehr und was ich brauche kann ich mir kaufen, dafür reicht meine Kohle aus. Und so Segeljacht und supertolles Auto und so’n Kram… war noch nie mein Ding, interessiert mich einfach nicht. Ich möchte so leben, wie ich lebe. Darum tue ich es ja.
  6. Welche Orte würdet ihr gerne (nochmal) besuchen?
    Das Meer, in allen Facetten, an allen Orten, Meer. Bahrain, wo meine Schwester lebt. Hamburg, immer wieder Hamburg. Und Berlin natürlich. Und dann wieder Meer. Meer. Meer. Meer.
  7. Was ist euch lieber: Stadt- oder Landleben?
    Ich bin auf dem Land geboren, unser Dorf hatte zwei Straßen, die eine und die andere. Ich wohnte auf der einen. Morgens trieb der Schäfer seine Schafe die Straße hinauf, abends hinunter. Opa und ich schauten uns das Schauspiel oft an. Ich konnte kaum laufen, da holte ich mit der Kanne die Milch, frische Milch, richtig frische Milch. Ich kannte jede Kaulquappe mit Namen. JE.DE! Für mich gab es nie etwas schöneres als Landleben. Als Kind. Dann wurde ich groß. Dann wollte ich unbedingt in die Stadt. Am liebsten hätte ich auf einer Verkehrsinsel mitten in Downton Manhatten gewohnt, echt jetzt. Geschafft habe ich es bis Köln, auch schön. Da war für mich Stadt das schönste. Lichter. Menschen. Treiben. Niemals mehr wieder wollte ich aus der Stadt fort. Dann bin ich doch zurück in mein Kindheitshaus. Hat sich so ergeben. Es gibt jetzt ein paar mehr Straßen und die Schafe laufen woanders rum. Ich habe einen Garten vorne und einen hinten und die Bürgersteige werden um 20 Uhr hochgeklappt. Dafür habe ich einen Parkplatz direkt vor dem Haus. IMMER. Hat auch was 😉 Tja, und jetzt soll ich also diese Fragen beantworten. ICH KANN ES NICHT. Weil da, wo ich bin, bin ich am liebsten. Wenn ich bei meinem Freund in der Stadt bin, dann sage ich: definitiv Stadt!! Und male mir aus, wie es wäre, eine Wohnung in der Stadt zu haben… Und dann fahre ich in mein Haus und dann… sage ich Land.
  8. Was ist euch lieber: Meer oder Berge?
    Meer, ganz klar Meer. Wenigstens das kann ich so klar sagen.
  9. Was ist euch lieber: schicke In-Bar oder Kiez-Kneipe?
    Kiez-Kneipe!! Definitiv!!
  10. Wo shoppt ihr lieber: Einkaufscenter oder kleiner Laden um die Ecke?
    Einkaufscenter. CentrO und dann die ganzen Shopping-Mals in Bahrain. Einfach klasse!!
  11. Was ist für euch der perfekte Samstag-Abend?
    Versprecht mir nicht zu lachen: meinen Freund bekochen und dabei Sportschau gucken. Dann essen, einen Wein aufmachen und quatschen. Geht übrigens in der Stadt genauso wie auf dem Land, wenigstens etwas 😛

 

Berlin

ganz nah dran

Nun sind wir fünf Tage in der Hauptstadt. Aber nicht nur einfach in Berlin, wir sind sozusagen in BerlinBerlin 😉 wir sind hier: mitten im prallen Leben, aber sowas von prall, bis nachts um 4 tobt hier der Kreuzberger Bär und trifft sich die Jugend der Welt. Was wir hier wollen? Gute Frage 😛

Ich wollte es. Ich wollte eintauchen in diese Welt, ich wollte das pralle Leben haben, mittenmang den Menschen, mittenmang von all dem, was ich schon lange hinter mir gelassen habe. Und mit meinem Freund, ich wollte mit ihm mein neues Leben, unser neues Leben genießen und was soll ich sagen, es ist uns gelungen, sage ich!

Gestern war StreetFoodThursday, wir kamen von Schloss Sans Souci zurück und dachten, es muss was passiert sein! Unser Sträßchen voller Menschen, es war kein Durchkommen mehr. Dank Internet wussten wir recht schnell, was all diese Menschen mit ihren 100 verschiedenen Sprachen hier wollten: einfach dabei sein.

Englisch ist hier die Hauptsprache, bis in die Nacht hören wir Englisch, junge Menschen aus fernen Ländern erobern Kreuzberg, hier trifft sich alles, was angesagt ist. Vollkommen krass!!

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