Abschied

Charlie ist gegangen

Vor vielen vielen Jahren fand ich im Internet eine junge Frau, die mit ihrer Vespa quer durch die USA reiste und auf dem Weg von San Francisco zurück nach New York durch Wyoming fuhr und sich unsterblich in die Landschaft verliebte. Sie ist zwar noch nach New York gekommen, aber die Sehnsucht führte sie schon einen Monat später wieder zurück nach Wyoming. Dort hat sie sich ein Leben aufgebaut, angefangen in einer einsamen kargen Holzhütte. 2007 kam Charlie zu ihr, ein kleiner Coyote, der eigentlich nicht überleben sollte, aber wie das so ist mit dem Schicksal, er überlebte nicht nur, er wurde ein Star. Bis in die Vanity Fair hat er es geschafft und ins People Magazine. Ein Star eben.

Und heute erfahre ich, Charlie ist gegangen. Für einen Coyoten ist er sehr alt geworden, die Bilder und Geschichten auf der Seite sind wundervoll. Einfach nur wundervoll. Schaut sie Euch an, es ist oft herzerwärmend.

Nun sitze ich an meinem Computer, blicke aus dem Fenster, es schneit, Winterstimmung, und bin traurig. Ich weiß, so ist der Lauf der Dinge. Und trotzdem. Es macht mich gerade heute, gerade jetzt, unglaublich traurig. Bye bye Charlie.

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