Träume

traumhaft

Ich gehe auf dem Feldweg hinter unserem Dorf spazieren, alleine, komme aus dem kleinen Wäldchen raus und biege Richtung Siedlung ein. Vor mir ist ein Vater mit einem Kind, das auf einem kleinen Fahrrädchen flink herumfährt, das Kind so im Kindergartenalter. Mit dabei ist eine Taube, die wie ein Hund hinter ihnen hertippelt. Das Kind fährt mit seinem Rädchen immer von rechtes nach links und hat gute Laune. Es hat geregnet und es ist matschig. Die Taube tippelt wie ein Hündchen hinterher. Ab und an tippelt sie von der Straße runter in den Graben, da geht der Mann hin, hebt sie wieder heraus, klopft den Lehm von ihr ab und stellt sie auf die Straße. Dann tippelt die Taube weiter. Ich sehe, wie die Taube wieder in den Graben geht und der Mann das aber nicht bemerkt. Sie taucht ihr Köpfchen immer wieder in den Matsch. Ich nehme sie hoch und rufe den Mann. Er kommt an. Wir machen den Matsch ab und ich frage, warum die Taube das macht. Und er sagt, sie denkt, sie sei ein Frosch. Ich lache und sage: „Die Taube gibt den Frosch“ und wir müssen beide furchtbar lachen.

Diesen Traum hatte ich letztes Jahr im Dezember, ist der nicht skurril? Wem fällt denn dazu was ein?

Und sonst so? Ach, was soll ich sagen, mein Auto ist in der Werkstatt, es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist nichts oder es ist hinüber. Mehr erfahre ich dann wohl morgen. Ich (und ich glaube, da bin ich nicht alleine) wäre jetzt gerne wieder im Kloster. Fühle mich leicht überfordert, dabei hat das Jahr doch gerade erst angefangen 😉 aber dafür haben wir das nächste Weihnachtsfest schon klösterlich gebucht. Es hat uns allen so gut gefallen, wir wollen wieder hin.

Nein, ich will nicht klagen, es geht mir gut, auch wenn ich zuweilen eine leichte Überforderung spüre. Die hat wohl damit zu tun, dass mein alter Vater im Dezember 2017 hier eingezogen ist und wie das mit alten Vätern so ist, ist es nicht immer leicht mit ihnen. Er wird zusehens älter, es war also die richtige Entscheidung, sein großes Haus mit dem riiiiiieeeesigen Grundstück im Wendland zu verlassen und wieder in sein altes Elternhaus zu ziehen, wo er mit Mutter und uns Töchern angefangen hat. Alles ist gut, alles ist richtig, aber anstrengend ist es eben doch.

 

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