Leben, Nachwirkungen

Fragen des Lebens

skurrilIch habe eine ganz moderne Kamera, der kann man sagen, fotografiere mich mal so, wie ich mich fĂŒhle 😎 und das habe ich getan und das Ergebnis seht Ihr hier ➀

Glaubt Ihr nicht? Gut, da man nicht lĂŒgen soll, hat jedenfalls meine Oma immer gesagt, modifiziere ich meine Behauptung und sage, ich habe mit dem Handy rumgespielt, was mir meine Schwester ĂŒberlassen hat, so ein Samsung-Ding (ich bin ja eigentlich MACfrau und darum fristet das Samsung-Handy ein Ersatzdasein) und da kann man dann so skurrile Fotos machen. Aber das mit dem FĂŒhlen stimmt! Denn so fĂŒhle ich mich, komisch 😳

Die BlasenentzĂŒndung ist zurĂŒckgedrĂ€ngt, die ZurĂŒckdrĂ€ngungsnebenwirkungen werden mit Naturheilmittelchen bekĂ€mpft, es geht also wieder. Aber ich sitze hier und denke, wie es wĂ€re, wenn ich gar nicht mehr arbeiten ginge. FrĂŒhpension. Krankheitsbedingt.

Die Ärztin, bei der ich war (VertretungsĂ€rztin meines Hausarztes) war ein GlĂŒcksgriff. Sie hatte Ahnung von Brustkrebs, von Hormonentzug, von Knochenschmerzen, von BlasenentzĂŒndung und dem ganzen Mist, den man dann hat. Von Chemoblues und Bestrahlungsnachwirkungen. Sie wusste einfach, wovon ich rede.

Der Hormonentzug ist der Hammer, machte sie mir klar. Nicht, dass ich es nicht wusste, ICH LEIDE SEIT VIER JAHREN DARUNTER đŸ˜« aber ich vergesse es immer wieder und irgendwie denke ich, es muss doch jetzt bald mal gut sein. Ist es aber nicht. Bald mal gut war gestern. Heute ist was anderes angesagt und damit muss ich mich auseinandersetzen.

Was also will ich? Was kann ich? Will ich wirklich aufhören? Mit 57? Die Arbeit macht mir doch so eine Freude, aber habe ich noch die Kraft? Wie wĂŒrde es mir gehen, wenn ich wĂŒsste, ich muss nicht mehr hin? Und wie geht es mir, wenn ich dann nicht mehr hin darf?

Fragen des Lebens. Werden demnĂ€chst mit meiner Psychoonkologin angegangen. Erstmal fahre ich in Urlaub, ans Meer. Vielleicht fĂ€llt mir da ja was ein. Vielleicht auch nicht. Bis dahin ein paar Impressionen aus meinem alten Beruf â–Œ

k

 

6 Gedanken zu „Fragen des Lebens“

  1. Wenn Du die Aromatasehemmer schon seit 4 Jahren nimmst, dann bist Du ja in einem Jahr mit der
    Therapie fertig. Dann gehen die ollen Nebenwirkungen bestimmt recht schnell weg. So schnell wie die Zeit vergeht, da ist ein Jahr doch ganz schnell um.

    Das ist schon toll wenn man einen Job hat der einem wirklich Spaß macht . Ich kenne nicht viele
    die das von sich behaupten können. EInige leiden unter ihrem Chef, obwohl die Arbeit Spaß machen wĂŒrde
    oder unter dem schlechten Arbeitsklima oder unter den nervigen Kunden oder unter den vielen Überstunden die verlangt werden oder … oder.. oder.

    Ich glaube wenn Dir deine Arbeit Freude macht, dass Du sie schon vermissen wĂŒrdest, so ganz ohne .
    WÀre da nicht vielleicht Teilzeit, also eine Reduktion der Arbeitszeit auf die Stundenzahl mit der Du körperlich
    gut klarkommst eine Lösung ?

    Lg

    L

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    1. Hallo Lisa, ich arbeite schon stundenreduziert, 4 Tage, davon zwei zu Hause, aber ich glaube, es sind diese Nebenwirkungen, die mich so denken lassen. Und ob es nur noch ein Jahr ist, weiß ich nicht, der Trend geht zu 10 Jahren, echt jetzt, und ob ich dazu gehöre, wird dann nĂ€chstes Jahr thematisiert. Wir werden sehen.
      Aber es stimmt, das ist schon klasse, wenn einem der Job gut gefÀllt. Meine Arbeit ist wirklich toll. Kann ich nicht anders sagen.
      Liebe GrĂŒĂŸe!

      GefÀllt mir

  2. Wenn Du das bald entscheiden musst mit der Arbeit, dann kannst Du ja vielleicht jetzt schon Deinen Onko
    fragen, ob Du zu denen gehörst bei denen 10 Jahre Therapie Sinn macht. Man kann sich da ja berechnen
    lassen um wieviel Prozent das RĂŒckfallrisiko sinkt wenn man die Therapie 10 statt 5 Jahre macht, also
    speziell fĂŒr das eigene Risikoprofil geht das wie ich gelesen habe und dann hat man zumindest eine kleine Entscheidungshilfe mit der man die Nebenwirkungen gegen die Risikoreduktion abwĂ€gen kann.
    Also wenn bei mir die Nebenwirkungen so ertrÀglich bleiben, will ich die Therapie auf jeden Fall
    10 Jahre machen, aber nur dann.

    Kannst Du Deine Arbeitszeit nicht noch weiter reduzieren ?

    WĂŒnsche Dir erst mal einen schönen Nordseeurlaub und gutes Wetter.

    LG

    GefÀllt mir

  3. In der Problematik wegen der Rente, wirst Du in der Reha sicher auch weiterkommen. Das ist ein Thema bei dem die Rehakliniken viel Erfahrung und meist tolle Leute haben. Am Ende einer Reha gibt es immer eine Art Bericht, in welcher die Behandler ihre EinschĂ€tzung Deiner Arbeitskraft und -Möglichkeiten mitteilen. Da wird in einer Rehaklinik meist auch sehr ausfĂŒhrlich, an allen möglichen Stellen, von unterschiedlichen Fachleuten, beraten und gesprochen.

    Das Foto hat was zwischen ET und Alien …… 😉

    LG
    Sue

    GefÀllt mir

    1. Liebe Meermitfahrerin 😎 die Reha wird mir in Bezug auf die Rente nicht weiterhelfen, weil ich keine Rente kriege 😜 ich kriege eine Pension und das ist alles feste geregelt und schon klar. Hört sich jetzt großkotzig an, meine ich aber wirklich nicht so. Ich weiß, dass ich als Beamte da so meine Vorteile habe. Ich lasse mir das jetzt von dem „Landesamt fĂŒr Besoldung und Versorgung“ ausrechnen und dann entscheide ich.

      Hatte eben ein Supertelefonat mit meinem Freund und bin jetzt viel weiter, so PĂŒschologen sind schon eine echte Hilfe 😎

      Liebste GrĂŒĂŸe!

      GefÀllt mir

  4. Ich sag nur….ab mit Euch zwei ans Meer, lasst euch den Wind um die Nase pusten. Ganz sicher wird danach der Kopf klarer sein, vielleicht auch eine Entscheidung deutlicher. Ich arbeite auch relativ gerne, nicht jeden Tag gleich aber eigentlich echt gern ABER….LebensqualitĂ€t ist viel viel viel mehr wert, man kann eine Uhr nicht zurĂŒck drehen. Ich denke da an Babs und ihre Entscheidung damals sich verrenten zu lassen, die beste Entscheidung ĂŒberhaupt ! DrĂŒck Dich und weiter gute Besserung. Gut dass eine gute Ärztin hast ! LG Katinka

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