Familie, Leben

verbale Rasierklinge – Leben an der Grenzlinie

Heute wieder Psychoonkologie, supergut, aber kein Zuckerschlecken. Nun wahrlich nicht. Es ging um „instabile Persönlichkeitsstörung“, es ging um meine Kindheit, es ging um Borderline. Nein. Nicht ich. Meine Mutter.

Es ging um Arno Gruen („Der Verrat am Selbst“ sehr empfehlenswertes Buch) der dazu etwas Treffendes geschrieben hat: Beispiel Mutter und Kind. Eine seelisch stabile Mutter, die ihr Kind vor Reizüberflutung schützt, legt in ihm den Grundstock an, aus dem eigenen selbst heraus lernen zu können. Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, warum auch immer, wird das Bewusstsein mit Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein konfrontiert. Das wird dann von dem sich bildenden Selbst abgespalten. D.h. fortan wird alles, was mit Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein zu tun hat, ausgeschaltet. Und genau das verachtet man dann bei anderen, bekämpft es, rächt sich daran usw.

Der Borderliner baut ständig eine immense innere Spannung auf, die sich immer wieder entladen muss. Der Jugendliche ritzt sich aus diesem Grunde, der Erwachsene ist eine verbale Rasierklinge. Andauernd neu. Ein nie enden könnender Kreislauf.

Ich hatte schon immer ein Herz für Borderliner. Ich kann ihren Schmerz spüren, ihre Verzweiflung. Ihren Hass. Ihre Wut. Ihre Trauer. Und immer und immer wieder diesen Schmerz. Heute allerdings weiß ich, dass ich ihnen nicht helfen kann. Ich weiß nicht, ob ihnen überhaupt zu helfen ist, ob sie überhaupt aus dieser brutalen Spirale von Hass und Verzweiflung heraustreten können. Die sie, und das ist für mich das skurrile, für Liebe halten.

Ein weiteres Merkmal dieser Störung ist die Abwertung. Den Menschen, den man eigentlich liebt, abwerten. Schlecht machen. Wegstoßen. Dieser Mensch wendet sich dann ab, weil er diese Abwertung nicht mehr ertragen kann. Und genau das ist dann der Grund, ihn noch mehr abzuwerten.

Borderliner können nicht wirklich eine Beziehung leben. Jedenfalls keiner von denen, die ich kenne. Und ich kenne einige. Weil sie niemand ertragen kann. Doch noch schlimmer ist, dass sie sich selbst nicht ertragen können. All das wird überschattet von der Unfähigkeit, loslassen zu können. Borderliner stalken regelrecht. Sie verfolgen einen noch Jahrelang mit ihren unverarbeiteten Emotionen. Selbst wenn eine Beziehung schon lange vorbei ist, prasselt die Abwertung über den Ex-Partner hernieder, als sei man erst eine Stunde getrennt. Borderliner leben in einer anderen Realität.

Es war keine leichte Stunde. Aber es war eine gute Stunde.
Gute Nacht!

16 Gedanken zu „verbale Rasierklinge – Leben an der Grenzlinie“

  1. Bin wieder aus dem Urlaub zurück und habe Dir fest die
    Daumen gedrückt und auch noch die Zehen für Deine Untersuchung wegen dem Schwindel. Ich hoffe es hat
    geholfen.
    Es tut mir leid, dass Du unter Borderlinern leiden musstest. Es laufen leider viele Menschen rum mit diversen Persönlichkeitsstörungen die es nicht mal wissen und die leider viele ihrer Mitmenschen verletzen mit ihrem Verhalten. Es ist auch
    schwierig zu defenieren, wo eine Persönlichkeitsstörung anfängt und wo es nur eine Macke ist, die ja viele haben oder nur eine temperamentvolle Art.

    LG

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    1. Hallo Lisa! Wie war Dein Urlaub? Ist das Meer noch da? 😎
      Meine Ohren sind wieder völlig ok!! Alles wieder gut, Schwindel weg. MRT war ich noch nicht und ich glaube, ich muss auch nicht. Bespreche ich morgen mit dem Onkologen, hat zwar nix mit Ohren zu tun, aber wenn der meint, warum nicht, dann mache ich einen Termin. Ansonsten lasse ich es einfach.
      Ja, Borderline ist krass. Völlig krass. Mein Wissen darum, auch das emotionale Wissen aus der Kindheit, so nenne ich es mal, hilft mir sehr. Trotzdem meide ich diese Menschen wo es geht, weil es schlussendlich nicht gut tut, deren Verhalten. Man zahlt immer drauf und das will ich nicht mehr.
      Liebe Grüße in die Berge! Mein Meer liegt noch vor mir, Anfang September 😍

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  2. Das Wetter war sehr durchwachsen, habe meine Füße nur 2 mal
    kurz ins Meer halten können. Dafür war aber die Brandung toll mit hohen Wellen (Nordsee „halt“) .

    Ich habe glaube ich auch einen „Borderliner“ in meinem
    Bekanntenkreis , also einen auf den die von Dir genannten
    Beschreibungen passen. Er hat allerdings keine Diagnose, weil
    er gar nicht auf die Idee kommen würde zu einem Arzt zu gehen.
    Ich glaube die Krankheit ist eine Erkrankung im Gehirn ähnlich
    wie andere Gehirnerkrankungen wie z.B. Schizophrenie etc., also
    dass man das nicht therapieren kann, weil es tief im Gehirn sitzt.
    Bei Schizophrenie gibt es ja Medikamente die helfen, aber leider
    bei Borderline wohl nicht. Aber ich frage mich ob man Borderliner
    als Laie, der noch nicht so viel Erfahrung damit hat wie Du eigentlich rechtzeitig erkennen kann, bevor man sich auf sie einlässt, denn so ein ähnliches Verhalten wie das was Du beschrieben hast haben doch heutzutage viele Menschen in der „Ellenbogengesellschaft“ .
    Mich würde interessieren warum die Borderliner, wie Du geschrieben hast eigentlich immer so eine große innere Anspannung aufbauen und dann an ihrem Umfeld auslassen
    und eigentlich gibt es doch auch genügend „Gesunde“ die
    durch viel beruflichen Stress oft innerlich angespannt sind und
    ihre schlechte Laune dann an anderen auslassen, meistens dann in dem sie ihr „Opfer“ dann ja auch abwerten, damit sie sich besser fühlen. Also ich frage mich wie man da eigentlich differenzieren kann ob ein Mensch der sich so verhält nur ein „Gesunder“ ist der seine schlechte Laune an anderen auslässt oder ein kranker Borderliner.

    Es freut mich, dass Du auch ans Meer fahren kannst, also dass
    Du eine Begleitung gefunden hast.

    Ich fahre übernächste Woche noch mal alleine hin, wenn das
    Wetter besser ist und ich mehr als nur die Füße reinhalten kann.
    Das muss ich dann spontan nach Wetterbericht machen ohne vorher zu buchen. Aber ich glaube es wird eine interessante
    Erfahrung sein, das erste mal alleine verreisen und wenn es nur
    ein paar Tage sind, länger traue ich mich erst mal nicht, bin nicht gerade die Mutigste.

    LG

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    1. Ich freu mich auch wie jeck auf’s Meer!! Und nach wie vor gilt, Zwischenstation gerne hier!! Meine ich ernst!!

      Und Borderliner erkenne ich am Gefühl, hört sich esoterisch an, ist aber ernst gemeint. Meine Mutter war eine, ich hab einfach einen Draht zu ihnen. Ich spüre das, aber nur bei Frauen. Und meist steckt elender Missbrauch dahinter. Also bei allen Boderlinerinnen, die ich kenne (und die auch eine Diagnose haben), steckt Missbrauch dahinter. Leider. Schrecklich.

      So, ich mach mich jetzt auf zum OnkoDoc und sende Dir liebe Grüße!

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  3. Dann wünsche ich Dir viel Glück beim Oncodoc und lieben dank noch mal für Dein Angebot für die Zwischenstation. Ich muss mal gucken, aber ich glaube, das ist ein riesen Umweg. Mir graut eh schon vor den 7 Stunden die ich im Zug sitzen werde müssen, wo ich doch nach langem Sitzen auch immer so Gelenkbeschwerden bekomme.

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  4. Gerade habe ich gelesen, dass die Moderatorin Miriam Piehlhau
    an ihrem BK gestorben ist . Im April diesen Jahres hat sie noch ihr
    neues Buch vorgestellt „Dr. Hoffnung“ das ich auch gelesen habe
    und im TV erzählt, dass sie nach 2 Jahren Behandlung gegen ihre
    Knochen und Lebermetastasen jetzt metastasenfrei ist und glaubt dass sie geheilt ist. In ihrem Buch schreibt sie, was sie zusätzlich zur Schulmedizin noch alles an komplementärmedizinischen Maßnahmen gemacht hat in teuren Spezialkliniken und dass sie allen Betroffenen Mut zur Hoffnung machen will. Noch vor 3 Wochen hatte sie bei einer Gala zusammen mit Silvy Meis einen Autritt, wo sie auch als die die den Krebs 2 mal besiegt hat vorgestellt worden ist und jetzt ist sie auf einmal tod. Ich bin so geschockt. Also dass es so schnell ging. Das bringt mich wieder mal ein Stück weiter in die Richtung, dass ich mehr machen will, was ich schon immer mal machen wollte, weil es doch so schnell vorbei sein kann. Miriam bekam 5 oder 6 Jahre nach ihrer BK Diagnose ein Rezidiv in der Brust, ein winziger Knoten und dann die Nachricht der ganze Körper voll mit Metastasen . Bin gerade völlig durch den Wind und muss mich erst mal wieder beruhigen.
    Ich drücke Dir die Daumen dass Dein Onkotermin gut verläuft.

    LG

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    1. Ach Lisa, ich habe das mit der angeblich völligen Heilung sowieso nicht geglaubt, zwei Jahre nach der Diagnose ist man einfach nicht geheilt. Das war wie singen im Keller gegen die Angst. Ich habe sie aber verstanden, sich selber Mut machen. Du brauchst deswegen nicht durch den Wind sein, auch wenn ich auch das verstehen kann, doch jede Krebserkrankung ist anders, es heißt für uns einfach nichts, wirklich nichts. Und das beste gegen den Krebs, sagte mein Radiologe, ist Zuversicht und ein glückliches Leben, genau meinte er ein positive Lebenseinstellung. Das macht natürlich keinen Krebs weg, aber die Immunabwehr wird gestärkt, wenn man sich gut und stark fühlt, und das kann helfen. Mehr geht sowieso nicht. Auch bei „Gesunden“ nicht. Wir tun doch schon alles. Sagte heute auch mein OnkoDoc (ist übrigens alles in Ordnung) zu mir, ich tu alles, was ich kann, mehr geht nicht. Und jetzt gehe ich aufs Sofa, so OnkoDocTermine machen echt müde. Ich sende Dir liebe Grüße!

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  5. Es ist ja noch eine andere Fernsehfrau, noch ein paar Jahr jünger, ebenfalls sehr schnell, auch an Brustkrebs gestorben.
    Diese ganzen kursierenden Statistiken machen den Menschen leider ein völlig falsches Bild. Diese Erkrankung läßt sich einfach nicht in eine Statistik packen. Die Verläufe sind derart unterschiedlich. Auch ich war zwei Jahre nach der Erstdiagnose, voll mit Metastasen und bin das immer noch. Seit SECHS Jahren. Und zwischen diesen beiden eben gestorbenen Frauen und mir, gibt es einfach alles. Und bei all den Toten, darf man nicht vergessen, dass trotzdem 80 % der von dieser Erstdiagnose betroffenen Frauen, tatsächlich nie mehr in ihrem Leben etwas damit zu tun haben.
    Aber irgendwie sind wir vom eigentlichen Thema des Posts ab . . . . Borderline
    Dazu könnte ich auch einige erlebte Geschichten berichten. Aber am Ende, ist es dann doch immer sehr ähnlich. Man muss im Umgang mit diesen Menschen, sehr auf sein eigenes Seelenleben acht geben. Wichtig ist, auch hier können nur Profis helfen und als Freund, Verwandte, Bekannte oder so, sollte man weit weit Abstand von solchen Versuchen und Ideen nehmen.
    LG
    Sue

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    1. Da hat Du wohl Recht, Abstand ist das einzig wahre Mittel! Als Kind war ich natürlich ausgeliefert, außerdem hat mich das geprägt. Die ständige Sorge um das Seelenheil meiner Mutter (ich war ein Seismograph für ihre Gefühle und Stimmungen und überhaupt für alles) haben mich so sensibel für dieses Thema werden lassen. Was einerseits ja ganz gut ist, andererseits aber furchtbar viel Kraft kostet. Mir oft zu viel. Bis ich dann Abstand lernte, etwas, was man als Kind einer Borderlinerin kaum hinbekommt. Ich musste wirklich Abstand lernen. Ich muss es heute noch, aber es gelingt mir ganz gut. Ich hatte jetzt in meinem Leben genug davon, für mich gibt es nur noch Abstand.

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  6. Das was Dein Radiologe gesagt hat, dass das beste gegen Krebs Zuversicht und ein
    glückliches Leben ist, dass hat Miriam auch geglaubt und sogar ein Buch mit dem Titel „Dr. Hoffnung“ geschrieben, hat leider nicht geholfen, auch die streng ketogene
    Ernährung nicht.
    Ich glaube nicht mehr wirklich daran, dass „Positives Denken“ oder ein glückliches Leben wesentlich mit dazu beiträgt, ob man den Krebs überlebt. Beim KID (Krebsinformationsdienst vom Krebsforschungszentrum Heidelberg) hat man mir
    auf meine Frage, ob die Psyche die Heilungschance beeinflusst gesagt, dass es keine einzige Studie gibt, die das nachgewiesen hat und das es auch keine „Krebspersönlichkeit “ gibt, also man nicht sagen kann, dass Optimisten seltener Krebs bekommen als Pessimisten oder wenn sie ihn haben häufiger überleben etc., auch wenn es natürlich logisch erscheint, dass Stress das Immunsystem schwächt und das dann doch eigentlich dazu führen müsste, dass dadurch das Risiko Krebs zu bekommen und ihn nicht zu überleben höher ist, aber so einfach ist es, wie man mir dort gesagt hat dann doch nicht, denn das Problem beim Krebs ist, vor allem wenn er schon in LK oder Körper gestreut hat, dass die Krebszellen sich vor dem Immunsystem tarnen , so dass das Immunsystem die Krebszellen gar nicht erkennen kann, dann bringt es auch nichts wenn das Immunsystem intakt ist .

    Was die Ernährung betrifft, da hatte ich gehofft, dass so eine Ketoernährung
    bei Miriam zumindest das Leben deutlich verlängern kann, aber leider ist sie dann doch sehr schnell verstorben . Deshalb mache ich auch da weiter wie bisher und esse immer nur worauf ich Lust habe, lecker Essen ist schließlich ein großes Stück Lebensqualität.

    Ich hätte Dich gerne besucht auf meinem Weg zur Nordsee, aber ich hatte so ein
    Sparticket von der Bahn , da musste ich auf dem Hinweg über Düsseldorf fahren und
    auf dem Rückweg über Hannover und durfte keine Unterbrechung machen oder
    Umbuchung, deshalb der Sparpreis.

    LG

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    1. Hallo Lisa! Also, ich glaube das auch nicht, mit der Krebspersönlichkeit (es gibt ja auch keine Leistenbruchpersönlichkeit) und dass man Krankheiten weglachen kann und positives Denken Kriege verhindert und so ein Quatsch. Aber Zuversicht ist eben auch wichtig. So wie das mit den selbsterfüllenden Prophezeiungen, das gibt es ja auch, wenn man denkt, das klappt nicht, sind die Chancen, dass es nicht klappt, ungleich höher.
      Mir ist es letztendlich auch egal, ich lebe, wie ich lebe. Ich esse, was ich mag, ich achte auf die Gesundheit, ich achte auf die Natur, so gut ich es kann, mehr kann ich nicht tun und lachen tu ich sowieso viel. Ich bin ein Mensch, dessen Glas immer halbvoll ist und ich glaube, das hat mein Radiologe gemeint. Dass mein positives Gemüt mich bei der Heilung unterstützt. Gesund machen kann es mich nicht.

      Und ich bin mir sicher, dass kein Fall vergleichbar ist. Wenn dem einen Himbeeren geholfen haben, war es bei der anderen grad das nicht. Diese verallgemeinernden Bücher finde ich sowieso ätzend.

      Ich tue, was ich kann. Mehr kann ich nicht und gut ist. Ich passe auch im Straßenverkehr auf. Mehr kann ich nicht tun. Das ist keine Garantie, keinen Unfall zu haben, aber ohne Aufpassen wäre ziemlich dumm, glaube ich.

      Wie auch immer, ich wünsche Dir alles Liebe und lass Dich nicht unterkriegen. Miriam hatte ihr eigenes Schicksal, das heißt für uns nichts.
      Bis bald!
      Gabi

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  7. Was ich hier lese tut weh, einfach weh. Du hast keine Ahnung. So gar nicht. Du hast mein Mitgefühl und Verständnis. Dein Leben ist hart und das du noch lebst ein Wunder. Aber ich bitte dich, urteile nie wieder über Borderliner, denn du hast keine Ahnung, welches Leid solche Menschen schon als Kinder erleiden mussten. Du hast keine Ahnung wie es ist allein im Zimmer zu liegen und zu beten, dass niemand zu dir kommt, da alles andere zu grausam werde. Wegen solcher Vorurteile die du pflegst, werden Menschen wie ich immer wieder verlassen, nur weil sie ehrlich sind und sagen, ja ich habe Borderline. Du solltest es wissen. Und du glaubst es kaum. Ich habe Freunde. Langjährige. Ich pflege meine Beziehungen. Mache Therapie. Elend lang schon. Ich arbeite an mir, schütze die Welt vor dem Monster, dass ich sein kann. Und du? Du sagst einfach nur die können nicht, wollen nicht, werden nicht.

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    1. Johanne, es tut mir leid, wenn ich Dich getroffen habe, was wirklich nicht meine Absicht war. Aber es sind keine Vorurteile, auch wenn Du es vielleicht so empfindest, ich habe es so erlebt und in Gesprächen mit meiner Mutter und den Freunden, die diese Störung haben, von ihnen selber erzählt bekommen.

      Und doch, ich habe Ahnung, was diese Menschen als Kinder erleiden mussten, meine Mutter hat es mir erzählt, es war die Hölle, ich habe es Gott sei Dank nie selbst erfahren, aber glaube mir, ich habe mit meiner Mutter gelitten, denn ich habe sie geliebt.

      Ich selber habe einige Borderline-Freundinnen, vielleicht weil meine Mutter das hatte, ich weiß also, dass sie Freunde haben können, ich bin ja eine, ich weiß aber auch aus eigener leidvoller Erfahrung, wie schwer das manchmal ist.

      Das und nichts anders wollte ich sagen und wenn ich mir den Text durchlese, finde ich, das ich es auch gesagt habe.
      Alles Liebe!
      SaMaTe

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      1. Zusammen mit diesem lieben Kommentar von Dir wird für mich dein Text rund und zu etwas Stimmigen. Was mich eigentlich traurig machte, dass durchklang, dass es keine Heilung gibt. Die gibt. Tief in einem verborgen liegt ein Weg. Den findet nicht jeder. Ich fand ihn per Zufall. Ich habe immer Angst davor meinen Freunden zu schaden. Ich weiß, dass ich dies auch tat. Als ich noch ohne Weg war. Danke für deinen Kommentar. Der hat mich sehr berührt. Ich wünsche dir alles Gute auf der Welt und ein langes Leben

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      2. Oh das freut mich sehr, dass ich Dir nahe bringen konnte, was ich meine. Es tut mir wirklich leid, wenn Dich meine Worte verletzt haben! Und ich bin beeindruckt, dass Du einen Weg gefunden hast! Das freut mich sehr, denn ich weiß von meiner Freundin, wie verdammt schwer das ist.
        Ich wünsche Dir auch alles alles Gute und viel viel Glück und Zuversicht auf Deinem Weg!

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