Leben

abscheulich

Ich habe ja noch ein Blog, mein erstes Blog (wie ich mich schwer tue damit, das Blog zu sagen 😁 aber so ist es wohl richtig, auch wenn sich der Blog richtiger anhört 😎) und aus gegebenem Anlas möchte ich darauf verweisen. Dort habe ich einen Beitrag von stefanini rebloggt, den ich wirklich lesenswert finde, auch wenn es wirklich kein angenehmes Thema ist. Doch vor allem die Fotos am Ende, die sind… naja, gut kann man da wirklich nicht sagen, besser ist: beeindruckend.

Ich möchte mich jetzt wieder vermehrt auch diesem Blog widmen, irgendwie gefällt er mir derzeit gut 😎 ach es bleibt wie es ist: bloggen ist schön 😄

Leben

Award

Ich habe einen Award bekommen, von „die Nelly“ und darüber freue ich mich sehr!! Danke liebe Nelly, das ist sehr nett von Dir!! Wer das nicht kennt: der Liebster Award ist eine Blog-Serie, bei der sich Blogger Fragen stellen und miteinander vernetzen. So haben andere Blogger die Möglichkeit, andere Blogs kennen zu lernen. Eine Nominierung stellt also eine Empfehlung dar, sich diesen Blog näher anzuschauen. Man muss natürlich nicht mitmachen, manchmal passt es ja auch nicht, aber ich habe heute Lust und auch ein wenig Zeit.

So, und jetzt die Fragen:

1.Glaubst du an Wunder?
Nein. Wunder gibt es nicht. Es gibt Dinge, die wir nicht verstehen, die passieren und wir können es uns nicht erklären. Aber Wunder? Da sitzt einer mit dem Zauberstab und macht „ippedipippedipau“ (wer kennt das noch?), nein, über’s Wasser gehen kann keiner.

2. Was ist für dich wahrscheinlicher, Schicksal oder Zufall?
Ich glaube, das hängt miteinander zusammen. So nach dem Motto, was uns bestimmt ist, fällt uns zu. Oder so.

3.Wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest, wie würde dieser Tag aussehen?
Mit meinen Liebsten zusammen sein.

4.Was bedeutet für dich Glück?
Genau das!

5.Bist du eher ein Kopf-, oder Bauchmensch, also eher rational oder intuitiv?
Definitiv: Intuitiv 😎

6.Magst du Überraschungen?
Ja, sehr 😉

7.Bevorzugst du Stadt oder Land?
Alles hat seine Zeit. Als Jugendliche und junge Erwachsene hätte ich am liebsten auf einer Verkehrsinsel mitten in New York gelebt, jetzt bevorzuge ich die Ruhe des Landes.

8.Wo wohnst du lieber, in einem Haus oder in einer Wohnung?
Haus. Ich lebe seit Jahrzehnten im eigenen Haus und das ist einfach unübertroffen, weil man machen kann, was man will. Naja, jedenfalls manchmal… äh… 😎

9.Hast du ein Haustier oder vielleicht sogar mehrere?
Hatte. Grad ein schweres Thema.

10. Was bedeutet für dich wahre Liebe?
Einander mit Respekt behandeln und füreinander da sein. Immer.

12. Bist du ein (gottes-) gläubiger Mensch?
Ja.

Und zum Schluss: ich ändere die Regeln ein wenig ab 😎 denn ich nominiere nur einen Blog, ich habe mir ansonsten einen Korb abgeholt, aber vielleicht kommt ja irgendwann die richtige Zeit. Zudem geht es mir grad schmerzmäßig nicht ganz so gut, ich bitte um Nachsicht.

Also, ich finde, Ruhrköpfe ist ein sehr lesenswertes Blog, denn mich hat das Ruhrgebiet schon immer fasziniert, wohne ich doch am Rande davon und war „der Pütt“, wie er bei uns genannt wurde, ein fester Bestandteil im Alltag, in den Gesprächen, in der Schule, in jeder Wohnung, denn damals hatten wir nur Köhleöfen und wo die Kohle herkam, das wussten schon damals alle Kinder: „aussen Pütt“ wie das in Mettmanner Platt heißt 😎

Und meine Fragen drehen sich auch genau darum, um das Ruhrgebiet:

Weiterlesen „Award“

Leben

therapeutisches Kochen

Ich versuche mich in begreifen. Es fällt mir schwer. Meine Gedanken kreisen um Babs, dass ich nie wieder etwas von ihr lesen werde, dass sie fortgegangen ist. Sie kreisen um das kleine Mäntelchen von meinem kleinen Hund, was im Flur hängt und was ich nicht abhängen kann. Muxi fehlt mir so. Ich vermisse ihn unendlich.

Nein, so richtig begreifen kann ich das alles nicht. Erklären. Ja klar. Aber begreifen? Nein, begreifen geht nicht.

Ich weiß, dass Hunde soundso alt werden, ich weiß, dass Krebs tödlich enden kann. Letztendlich endet jedes Leben tödlich. Das wissen wir alle. Und doch, wenn es soweit ist, dann ist es unbegreiflich.

Jedenfalls für mich.

Ich habe eine Leidenschaft, das Kochen. Ich koche für mein Leben gerne, es ist für mich wie meditieren, in der Küche hantieren, Gemüse schnippeln, Fleisch (natürlich artgerecht!!) anbraten, heute ist mein neuer Bräter gekommen, den ich bestellt hatte, ich liebe es einfach, den Umgang mit Lebensmitteln. Da kann ich abschalten. Da bin ich bei mir.

Ich koche dieser Tage viel, es ist wie therapeutisches Kochen, ich versuche zu begreifen. Damit ich damit leben kann. Mit dem Verlust.

Als ich meine Krebsdiagnose bekam, als ich alle möglichen Untersuchungen über mich ergehen lassen musste, als mir nach und nach die Ergebnisse mitgeteilt wurden (ich hatte damals absolut keine Ahnung, was das bedeutete), da habe ich mich daran festgehalten: egal was passiert, egal, was sie dir sagen, du wirst nicht tot umfallen, du wirst nach Hause fahren und heute abend mit deinem Muxi auf dem Sofa gemeinsam die Nachrichten schauen.

So war es. Und das hat mich aufrecht gehalten.

Und jetzt fehlt er mir.

Mein Muxi.

aMixi

Leben, Wandern

Reisen in der Welt – Weltreisen

Meine alte Tante Ju!! Das ist schon ein tolles Flugzeug, 2011 bin ich damit herumgeflogen, und wer schon mal mit Düsenjets geflogen ist, der würde sich wundern, was das für ein krasser Unterschied ist. DAS ist echtes fliegen!!

Wie auch immer, mir geht es gar nicht um fliegen, wobei, wer heute die Welt bereisen will, kommt ja fast nicht drumrum, jedenfalls dann nicht, wenn er arbeitet. Wer hat schon Zeit, mit einer Karawane die Seidenstraße entlang… auch so ein Traum! Aber manchmal hat man eben doch Zeit, etwas anders zu machen. Mein Freund zum Beispiel, der den Camino del Norte pilgern will, wie selbstverständlich wollte er einen Flug buchen… bis wir eines morgens bei unseren legendären pilgerSonntagsmorgenskaffeebettgesprächen 😎 feststellten, pilgern und fliegen? Wie soll das denn gehen? Eben, geht gar nicht. Wenn pilgern was mit Entschleunigung zu tun hat, dann auf jedenfall nicht mit fliegen.

Nun fährt er mit dem Zug. Und ich kann Euch sagen, ich beneide ihn!! Er bereitet sich schon über ein Jahr darauf vor, es ist an vieles zu denken und das betrifft nicht nur Schuhe und … was man alles so braucht. Aber, und das ist es, woran ich derzeit denke, ist so eine Reise durch die Welt nicht immer… bedenkenswert?

Babs ist tot, ihre Reise durch die Welt hat geendet und das ist etwas, was mir zu begreifen so schwer fällt. Sie war eine feste Größe in meinem Krebsbloggerleben, ich habe sie fast täglich besucht, wir haben uns zuweilen ausgetauscht, aufmunternde Kommentare geschrieben… sie fehlt mir.

Wie kurz ist unsere Zeit hier? Wieviel davon bleibt uns noch? Wieviel davon vertändeln wir? Gedanken. Meine Nichte studiert jetzt erneut in London, sie macht ihren Master, die andere, jüngere Nichte, ist in zwei Monaten fertig mit ihrem Studium dort, was sie wohl machen wird? Wie spannend ist ihre Reise durch die Welt? Welche Möglichkeiten haben sie. Wo werden sie eines Tages landen? Was werden sie arbeiten? Werden sie selber Kinder haben? Wie wird ihre Welt aussehen?

Gedanken. Mein Berufsleben neigt sich dem Ende zu. Eine schwere Erkrankung hat mich einen Umweg gehen lassen, aber war es ein Umweg? War es nicht auch ein Angebot, Dinge anders zu sehen, anders zu leben? Nein, bevor hier jetzt jemand denkt, ich meine das… esomäßig, neinnein, diesen ganzen Mist von Krebspersönlichkeit und was es da noch alles gibt, kann ich nicht mehr hören. Gibt es eigentlich auch eine Leistenbruchpersönlichkeit? Eine Harnleiterschienenpersönlichkeit? Oder eine Hörgerätepersönlichkeit? Natürlich macht die Erkrankung was mit mir, natürlich hat sie für mein Leben eine Bedeutung und wenn alles gut läuft, kann ich daraus Erfahrungen ziehen und vielleicht meinem Leben eine andere, vielleicht sogar bessere Wendung geben. Aber diese ganzen Stereotypen, die, entschludigung, kotzen mich an. Dahinter steckt doch nur die Angst, es selber leben zu müssen und nicht zu wissen, wo es endet. Lieber erklären wir uns alles und wissen alles und wenn man nur genug nachdenkt und alles „richtig“ macht, dann bleibt man gesund.

HAHAHAHAHA! Was für ein schlechter Witz!

MuxepuxeMuxis Lebensreise ist auch zu Ende, er fehlt mir ebenfalls sehr. Mein kleiner Öhrchenhund, so habe ich ihn immer genannt, weil er so große Öhrchen hatte 😎 Abschied ist schwer. Sehr schwer.

Ich wünsche uns allen, dass wir unsere Lebensreise genießen können. Möglichst gesund.

 

Leben

anlasslos 😎

IMG_0061-002Da hat mein Freund mir doch das erste Mal so ganz ohne Anlass Blumen mitgebracht 😍 und nein, das hat nichts mit diesem Blumenvermarktungstag zu tun, diesem Valentinstag. Er hat sie mir einfach so mitgebracht und außerdem war gestern nix mit Valentin 😎

Zudem war gestern ein trauriger Tag, denn gestern ist Babs gestorben. Ich kann es immer noch nicht fassen, auch wenn ich es erwartet habe, fassen kann ich es nicht. Perdita hat auf ihrer Seite einen so nahegehenden Nachruf geschrieben, es wird auf Babs Blog einfach nichts mehr von ihrem Leben zu lesen sein. Weil Babs nicht mehr lebt.

Ich kapiere das immer noch nicht. Ich will es einfach nicht kapieren.

Ich war so oft auf ihrem Blog, manchmal täglich. Es war wie reden mit ihr, wir haben uns öfters geschrieben. Ich habe sie nie gesehen, ich weiß gar nicht mal mehr, wie sie wirklich aussieht, und doch habe ich ein Bild von ihr im Kopf, stark und warmherzig. Lebendig. Und so positiv.

Sie wird mir fehlen. Babs, so isset, Du fehlst! Sei in Gedanken ein letztes Mal ganz herzlich umarmt! Und dann flieg davon! Ich wünsche Dir alles alles Gute und niemalsmehrwieder diesen beschissenen Krebs!!