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überall…

…höre ich es mauen 😦 die kleine Milli fehlt mir. Auch wenn ich froh bin, dass sie trotz ihres hohen Alters bis vor kurzem noch so fit war, dass sie hat alleine sterben können, bin ich auch traurig. 21 Jahre waren wir beisammen, ich vermisse sie:

   
    
 

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In Bewegung bleiben!

So lautet das Motto des Wanderblogs meines Freundes, und dem haben wir uns heute hingegeben. Denn, wie bekannt, von der Ruhe in Bewegung… aromatasegehemmte verdammte ScheißNebenwirkungen… wenn ich mich bewege, geht es besser. Es ging besser.

Was nichts daran ändert, dass ich die Treppe wieder kaum hochkam, als wir in seine Wohnung gingen, weil ich da nämlich vorher eine halbe Stunde im Auto gesessen hatte. Von der Ruhe in Bewegung. So isset und derzeit isset arg. Schmerzmäßig gesehen. Vorgestern waren sie fast weg… Schübe. Sie kommen in Schüben.

Heute ist also wieder so ein Schubtag. Aber ich will nicht klagen. Gestern, nachdem seine Familie nach einem schönen gemeinsamen Abend gegangen war, saßen wir beisammen und es ging uns gut. Weil wir uns haben. Weil wir so leben, wie wir leben. Nein, ich will nicht klagen. Ab und an jammern. Aber klagen will ich nicht.

Ich mag mein Leben, so, wie es ist. Ich habe verdammt hart dafür kämpfen müssen, jetzt genieße ich es und das lasse ich mir von so verdammten KackSchubtagen nicht vermiesen!

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was es auch noch gibt

Was ich immer völlig vergesse, heute abend war ich im Internet unterwegs und fand die Seite einer Frau, die davon berichtet und wie es ihr damit geht und da fiel es mir auch wieder ein: meine Weißfleckenkrankheit. Wobei, es ist ja keine Krankheit. Vitiligo nennt man das auch. Hatte doch der Michael Jackson. Und ich 😉 Nur dass der besser singen konnte… äh… 😉

Seit wann? Seit Anfang 40. Ich habe damit aber GOTT SEI DANK nie Probleme gehabt, ich weiß nicht warum, aber das ist so. Wie oft habe ich in der Straßenbahn gesessen und gedacht, warum starrt der mich da so an… hab selber verstohlen an mir runtergeschaut… bis es mir wieder einfiel. Wirklich. Ich bemerke diese seltsame Färbung oder Nichtfärbung gar nicht mehr. An den Füßen habe ich es auch, da sieht man es aber sehr deutlich.

Könnt Ihr Euch vorstellen, ich seh das gar nicht mehr? Wirklich jetzt. Warum ist das wohl so?

Vielleicht war ich im letzten Leben ja ein Indianerpferd 😉 die sehen immer so aus 😉 echt wahr!

Und die Tischdecke, die ist von meiner Mutter und so alt wie ich 😉

Nachwirkungen

Chemobrain und was sonst so übrig bleibt

So, ich war heute fleißig, ich habe meinen Blog korrigiert, das ist ja eine never ending story 🙂 aber das macht Laune! Und dabei bin ich erneut auf folgenden Artikel gestoßen

Chemotherapie hinterlässt Spuren im Gehirn

und darauf wollte ich noch mal aufmerksam machen. Mir selber geht es so, dass ich erst jetzt, drei Jahre nach Chemo und Bestrahlung, so richtig begreife, was meinem Körper mit diesen Therapien zugemutet wurde. Echt! Manchmal denke ich, das kann doch gar nicht sein. DAS haben sie mit dir gemacht? Wirklich?

Ich leide immer noch unter den Nebenwirkungen. Und das sind nicht nur die Knochenschmerzen. Die sind das, was mich derzeit am aktuellsten einschränkt. Aber da ist mehr.

Bevor das jetzt ein Jammerpost wird, versuche ich schnell die Kurve zu kriegen 😉 Nein, es geht mir ja gut, die letzten Untersuchungen waren alle ok, ich bin zufrieden. Das ist es auch nicht. Wenn ich genau beschreiben sollte, was es ist, ich wüsste gar nicht, was ich da sagen soll. Vielleicht, dass ich mich versehrt fühle.

Ich bin nicht mehr unversehrt. Eine Narbe zeugt von der Versehrung (schreibt man das so?), meine dünnen Haare zeugen davon, meine Gedächtnislücken, meine ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen, meine trockene Haut, meine… alles für sich genommen nicht tragisch, vermutlich auch gar nicht der Rede wert, aber als Gesamtpaket kann ich es manchmal nicht fassen.

Ergeht1So, nun aber wirklich genug rumgejammert, heute werde ich mit Thailändischem Essen verwöhnt 🙂 Von wem? Von wem wohl! Von dem 😉

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Nachtgedanken

Heute war ich walken, durch die Sonne, das tat gut, die Bewegung tat gut, ich habe ja einen Crosser, auf dem ich täglich rumtanze 😉 aber durch die Botanik laufen ist doch was anderes. Bewegung tut gut. Dann sind die Schmerzen weg. Doch wenn ich wieder zur Ruhe komme, mich hinsetze und aufstehe…

…dann sind sie wieder da, egal, wie lange ich walken war oder mich sonstwie bewegt habe.

Dann denke ich an den Urlaub auf Santorin und dann denke ich an mein Zimmer mit Balkon und wie ich da gesessen habe und wie schön das war.

Meer ist schön. Meer ist einfach nur schön!

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Bilder im Kopf

SantoriniLetztes Jahr war ich mit meiner Freundin auf Santorin, dieses Bild habe ich vom Balkon meines Hotelzimmers aus gemacht. Es war einfach eine wundervolle Stimmung. Wir waren nicht lange dort, 10 Tage, aber es war sooooooooo schön und ich habe mich wirklich erholt. Raus aus allem, weg vom Krebs, weg vom Alltag, einfach weg und Sonne und Meer genießen.

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Das ist ein Blick von meinem Balkon zu Hause, eben fotografiert, mein Freund fragte mich, was ich so mache und da dachte ich mir, antworte ich ihm durch die Blume 😉

Nun, was mache ich so? In erster Linie Schmerzen aushalten. Dann auf dem Balkon sitzen und über mein Leben nachdenken.

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Was denke ich da so? Also, ich wohne wirklich schön, das denke ich wirklich, nette Nachbarn rechts und links, ruhig, beschaulich, grün drumrum. Was will man mehr? In dem Haus bin ich aufgewachsen, es gehörte meinen Großeltern. Ich liebe dieses Haus. Ich liebe den Garten. Ich liebe mein Leben darin. Auch mit Schmerzen.

Ich liebe aber auch das Meer. Ich bin so gerne am Meer. Wie lange war ich nicht mehr dort? Ewig, bis ich letztes Jahr mit meiner Freundin nach Santorini geflogen bin. Frisch verliebt. Das war toll. Und dank Skype… Ihr wisst schon, jeden Abend haben wir telefoniert… äh… geskyped, so heißt das ja heute. Und da das ja nix kostet, haben wir so lange miteinander gequatscht, bis die Sterne funkelten… und noch länger… 😉 ach wie gerne denke ich daran! Bilder im Kopf. Wie ich ihn das erste Mal sah. Am Rheinufer. In Kaiserswerth… seufz… 😀

Jetzt kann ich auch oft eine Stadtwohnung genießen, nämlich seine. Welch ein gradioser Luxus! Und mein kleines Hündchen ist auch gerne dort. Er hat sogar ein eigenes kleines Hundesofa 😉 Und manchmal, da geht er heimlich in den Wäschekorb, aber das mag der Wohnungsinhaber gar nicht 😉

Ja, ich liebe mein Leben. Das denke ich, wenn ich die Bilder im Kopf habe, auch mit Schmerzen. Auch das. Ich bin froh, dass es so ist, wie es ist. Dass ich diesen Mann kennen gelernt habe, dass meine Schwester jetzt öfters kommt, dass ich sogar eine kleine „Beutefamilie“ habe, so nennt man das doch scherzhaft, wenn ein Partner Kinder mitbringt 😉 Dafür hat mein Freund jetzt einen Beutehund 😉 Eigentlich, so denke ich, dürfen Beutehunde doch im Wäschekorb liegen, oder?

😛