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wieder mal Veränderungen

Bisher war mein Büro unterm Dach, da war es schön. Ich habe es geliebt. Auch wenn ich zwei Treppen raufsteigen musste und es mitunter eng war, ich habe es geliebt. Und dann kam alles anders, das Haus gehört jetzt meiner Schwester, was mich unsagbar erleichtert, und ich habe mich entschlossen, erleichtert wie ich war, es jetzt GANZ EINZUNEHMEN. Irgendwie bin ich grad dabei, alles mögliche in meinem Leben einzunehmen, für mich, durch mich, irgendwie breite ich mich aus.
Ich bekomme ein neues Schlafzimmer, oben unterm Dach, wo bisher das Büro war. Dort ist nämlich auch ein kleines Bad, was mein Vater mir vor vielen Jahren dorthin baute, als es schonmal mein Schlafzimmer war. Über 20 Jahre ist das her.
Ausbreiten, ich glaube, das ist grad mein Thema. Ich lerne, Raum einzunehmen. Ich nehme mich nicht mehr zurück, jedenfalls nicht automatisch. Ich nehme ein.
Und jetzt nehme ich das Sofa ein, ich brauche nämlich einen Spätnachmittagsvatertagsschläfchen. Mein kleiner Hund schläft auch auf seinem Hundesofa 😉 Er hat ein neues Hundesofa, das gefällt ihm ausgesprochen gut. Chic das Teil. Wollt Ihr mal Fotos sehen?
😉
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Abschlussbesprechung

Also wer hätte das gedacht…
…dass ich meine große Wohnküche nochmal reaktiviere, damit ich mit meinem Liebsten dort gemeinsam kochen kann!!
Ja, so sieht es aus, ich habe nun einen Liebsten, so richtig, so mit allem Zupp und Zapp wie gemeinsam kochen und so. Gemeinsam sein. Zusammen sein. Das ist einfach schön. Ich genieße das, wir genießen das und wir fühlen uns beisammen wohl. Nach all den schweren und oft dunklen Jahren finde ich wirklich, dass ich das echt verdient habe, dass es mir auchmal saugut geht!!
Klar, der Neid kommt augenblicklich und oft unvermittelt angeflogen, aber bitte, seid neidisch, ihr könnt auch ein bisschen Krebs abhaben, wo wir grad bei der Verteilung sind! Doch die bösen Mitmenschen sind zum Glück begrenzt, viel mehr sind die, die sich mit mir freuen!! Da sind so ein paar dämliche Mails und bescheuerte Bemerkungen locker wegzustecken.
Bleibt fern, ihr Neider, wer mir mein Glück nicht gönnt und nicht zu schätzen weiß, was ich dafür geackert habe, der hat in meinem Leben nichts mehr zu suchen!!
Soviel dazu. Und sonst so? Sonst war gestern große Abschlussbesprechung des Untersuchungsmarathons bei meinem Professor. Alles ist gut. Und meine Eierstöcke sind antihormongeschrumpelt und sehen schrumpelig gut aus und auch von dieser Seite keine Probleme.
Ach ja, und ich habe meinen Namen geändert. Wirklich wahr. Zurückgeändert. Mein Mann ist vor vier Jahren gestorben und ich war die letzte in dieser Namenskette, also von dieser Familie, bis auf eine sind alle tot und diese eine wohnt auch noch in Amiland und heißt ganz anders. So habe ich mir gedacht, kehre ich zu meiner Ursprungsfamilie zurück. Wenigstens namentlich.
Es fühlt sich richtig an.
Und jetzt gehe ich arbeiten, ich hocke in der Wohnung meines Liebsten, der schon längst arbeiten ist. Es ist toll, wenn man diesen Luxus hat, Stadtwohnung und Landhaus 😉 wenn man mal hier und mal da sein kann. Ich liebe die Stadt und ich liebe das Land, es ist wirklich einfach nur toll!!
Aber bevor Ihr jetzt denkt, ich sei reich 😉 es ist eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung mit wunderschönem Balkon und das „Landhaus“ ist das alte Siedlerhäuschen meiner Großeltern, 62 Jahre alt und von Luxus keine Spur.
Reich bin ich trotzdem, weil wenn man einen Liebsten hat und der Arzt einem sagt, es sei alles in Ordnung, dann ist man reich. Es ist ein anderes reich, aber vielleicht ist es sogar schöner als das reichreich. Ich weiß es nicht, für mich ist es so.
Sende die liebsten Grüße ins Internetz aus der Landeshauptstadt in der Nähe vom Neanderthal 😉