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Menschen sind wichtig

Heute war ich mit einer netten Frau in einem Cafe und wir haben uns so gut unterhalten, es tat einfach nur gut! Ihr mein Leben zu erzählen und nicht immer alles erklären zu müssen. Und dann hat sie mir eine für mich bis dato unbekannte Welt gezeigt und auch das tat einfach nur gut, mal was anderes sehen, andere Eindrücke, es hat mir so viel Spaß gemacht.

Und dann noch die Sonne und so konnte ich Kraft tanken.
Danke liebe nette Frau 😉 Ich sende Dir Grüße!!
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Streublümchengedanken

Ich mag Streublümchen so. Das habe ich auf einem Flohmarkt erstanden, für 4 Euronen. Kann man doch nix sagen, oder?
Ich bin erschöpft, so seelisch. Irgendwie haben mich die letzten Monate sehr geschlaucht. Mal sehen, wie es weiter geht. Meine Wiedereingliederung musste nun pausieren, was mir nicht leicht gefallen ist, aber was nicht geht, geht nicht.
Doch ich erhole mich. Langsam, aber ich erhole mich.
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Tod und Leben

Das ist das (psychoonkologische) Treppenhaus, was ich alle zwei Wochen einmal um 9 Uhr rauf und um 10 Uhr wieder runter gehe und nahezu immer geht es mir beim runtergehen so richtig gut, bin ich voller Elan. Diese Woche ging es um Tod. Im Allgemeinen. Und im Besonderen der Tod meiner Mutter. Sie hatte auch Brustkrebs. Den sie überwunden hatte, dann kam der Alzheimer und nahm sie mit.
Sie war schon lange nicht mehr da, erkannte mich schon lange nicht mehr. Und doch war ihr Tod nicht nur Erleichterung für sie, für uns. Als sie da so vor mir lag, tot, ihr abgekämpftes Gesicht, da fühlte ich eine tiefe tiefe Trauer. Sehr tief. Und doch war auf einmal alles weg, alle Angst, alle Sorge, Krankheit, Tod, alles war weg. Ich habe nur noch „das Leben“ gesehen, um das es geht. Immer. All das, was Mühe ist, was Sorge ist, was Krankheit oder Gesundheit, Glück, Unglück, Freude… all das gehört zum Leben und irgendwann kommt der Tod. Wir werden alle irgendwann irgendwodran steben. Das hört sich jetzt furchtbar pathetisch an, ich meine das jetzt nicht so als omm-ommm-Erkenntnis. Es war das, was ich fühlte.
Mutter hat ihr Leben vollendet. Sie hatte einen schweren Start, im Krieg, in Berlin. Bombennächte, die sie nie vergessen konnte. Hunger. Armut. Trümmer und Tod. Und dann hat sie sich da raus gekämpft, sie hat viel erreicht im Leben, ebensovieles blieb ihr versagt. Sie hat ihr Leben gelebt. Nun ist sie tot.
Es geht um das Leben. Um mein Leben. Was auch immer dazu gehört, ich werde es leben. Leben müssen. Manchmal würde man sich verdammt gerne was verdammt anderes aussuchen. Aber es ist, wie es ist. Ich werde es leben.
Mutter hat ihres auch gelebt.
Da war, da ist sie mir ein Vorbild. Kann man im Tod Vorbild sein? Man kann. Mutter war es mir.
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coming out mal anders

So, heute will ich mich mal outen. Ich komme aus einer Familie mit einer Staubsaugermanie. Wenn ich Euch jetzt erzählen würde, wieviele Staubsauger ich in meinem Leben schon besessen habe und immer noch besitze, dann würdet ihr hochrechnen… und denken, ich sei mindestens 245 Jahre alt 😉 Und dann kommt noch meine Schwester hinzu und mein Vater… und der Rechner fängt an zu qualmen 😉

Hier nun ist mein neuestes Schätzchen zu sehen, ein vollkommen geniales Badezimmerteil, und weil meine Schwester wissen wollte, ob er laut ist, habe ich ihr ein mit SnapChat gemachtes Filmchen in den Orient geschickt 😉 sie findet, er geht. Und als ich das so im Badezimmer stand und snapchattete, dachte ich, mach ich mal ein Bild und oute mich.

Ich rechne grad mal nach, in meinem Haus stehen… äh… 8 Staubsauger… äh… ja… nün…

So isset.

Und die benutze ich alle. Ehrlich wahr jetzt.

😉