Leben, Mole People

bunt bunt bunt…

…sind alle meine Farben… lalala… ach ich brauchte mal wieder was neues, buntes, ich brauchte eine Änderung! Und hier nun ist sie, bunt, was grad ganz gut zu meiner Stimmung passt, die viel mit Stadt und Stadtleben und Menschen und Lebensläufe und Gedanken und Regen und U-Bahn und überhaupt zu tun hat. Wie komm ich auf all das? Angefangen hat das vor vielleicht 15 Jahren, als ich etwas über eine Jennifer Toth las, die sich mit den Mole People in New York beschäftigte, Menschen, obdachlos, die in den U-Bahntunneln von New York lebten. Mich interessierten Tunnel schon immer, seit ich mit meiner Oma das erste Mal mit der U-Bahn in Berlin gefahren bin, da mus sich so vier Jahre alt gewesen sein. Fand ich das klasse!! Da war mein Interesse geweckt an allem, was im Dunkeln liegt, vermeintlich verborgen ist… uuuaaah wie spannend!! 😉 Jedenfalls habe ich seither alles verschlungen, was es über U-Bahnen und Tunnel und was sonst nicht noch alles zu lesen gab.

Dann kam das Internet und mit ihm auch mehr Möglichkeiten, genau darüber etwas zu erfahren. Und irgendwann entdeckte ich dann eine Dokumentation, die genau darüber handelte, über Menschen, die dort unten leben: Voices in the Tunnels: In Search of the Mole People.

Und irgendwie geht mir das Thema derzeit nicht aus dem Kopf, ich schaue viel bei Youtube, und da sind dann halt auch Wände voller Graffitis dabei und das brauchte ich jetzt als Hintergrund, schrille Graffitis, es passt derzeit einfach zu meinem Leben. Bunt. Auch wenn ich jetzt nur grau sehe, wenn ich aus dem Fenster schaue, Regen, grau, Regen, kalt… aber der Sommer soll ja kommen, der steht quasi schon vor der Türe. Wird aber auch endlich Zeit, ich hab’s so satt, dieses Wetter.

Die Wiedereingliederung läuft ganz gut, wenn ich auch am Limit bin, also ich will sagen, es fällt mir nicht so leicht, wie ich es gerne hätte. Die Arbeit ist schön, meine Kolleginnen sind so nett und nehmen so viel Rücksicht, ich könnte es wirklich nicht besser haben. Wir haben eine neue Chefin, die ist auch echt klasse, ein Glück, dass sie es geworden ist, die die freie Stelle bekommen hat, wir sind alle soooooooo froh und auch für mich ist es gut, kein Druck, nix, gute Arbeit, gut eingebunden, klappt alles und macht Spaß. Und trotzdem bin ich am Limit, was mich selber sehr erstaunt, aber so ist es halt. An den Tagen, wo ich arbeite, bin ich OBERPLATT. Ich mach auch kaum was, also ich pass höllisch auf, dass ich mich nicht überfordere. Alles schön langsam. Und ganz wenig Termine, selbst Einladungen kriege ich oft nicht hin, ist einfach so.

Krank ist eben krank und gesund werden ist manchmal auch sowas wie Arbeit, oder?

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